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Satzung des Alumni Mainz e. V., Vereinigung der Absolventen des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, vom 10. Oktober 1998

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

  1. Der Verein trägt den Namen Alumni Mainz – Vereinigung der Absolventen des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und erhält den Zusatz "e. V." (eingetragener Verein).
  2. Der Sitz des Vereins ist Mainz.

§ 2 Vereinszweck

  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zwecke des Vereins sind die Förderung leistungsorientierter wissenschaftlicher Ausbildung und die Pflege von Beziehungen zwischen Universität und Berufswelt. Diese Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch
    • die ideelle und praktische Förderung von Lehre und Forschung im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Fachbereich),
    • die Unterstützung des Fachbereichs bei der Herstellung und beim Erhalt von Kontakten zu Persönlichkeiten und Einrichtungen, die den Fachbereich und namentlich dessen Studierende fördern wollen und können.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins; sie haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinen Anspruch auf dessen Vermögen.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Ordentliches Mitglied des Vereins kann werden, wer ein Studium im Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Mainz erfolgreich abgeschlossen hat, wer im Fachbereich promoviert wurde, wer sich im Fachbereich habilitiert hat, wer den Aufbaustudiengang \"Executive Master of Business Administration\" erfolgreich abgeschlossen hat oder wer am Fachbereich tätig ist bzw. war.
  2. Fördernde Mitglieder des Vereins können ehemalige Studenten und Gaststudenten des Fachbereichs, die keinen Abschluss erworben haben, sowie alle Personen und Einrichtungen werden, die sich zu den Zwecken des Vereins bekennen.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll. Dieser entscheidet über den Aufnahmeantrag nach pflichtgemäßem Ermessen. Die Aufnahme oder deren Ablehnung sind dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Bei Ablehnung des Antrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Über einen Widerspruch gegen die Ablehnung entscheidet die Mitgliederversammlung.
  4. Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen die Ehrenmitgliedschaft antragen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, Austritt oder durch Auflösung des Vereins.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von 2 Monaten einzuhalten ist. Er bedarf keiner Begründung.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes aus dem Mitgliederverzeichnis gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist. Die Streichung darf beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung 2 Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluß des Vorstandes über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden. Näheres regelt die Geschäftsordnung.
  4. Bei mehrfacher und/oder schwerwiegender schuldhafter Verletzung der Mitgliedspflichten oder vereinsschädigendem Verhalten kann ein Mitglied durch einstimmigen Beschluß des Vorstandes ausgeschlossen werden. Vor der Beschlußfassung muß der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben.
    Der Beschluß des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen diesen Beschluß kann das Mitglied Einspruch einlegen. Der Einspruch ist innerhalb eines Monates nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Im Falle des Einspruches beschließt die nächste ordentliche Mitgliederversammlung nach Anhörung des Vorstandes und des Betroffenen über die Gültigkeit des Ausschlusses. Dieser Beschluß stellt eine abschließende Entscheidung über den Ausschluß dar. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

  1. Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben.
  2. Höhe und Fälligkeit der Jahresbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
  3. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen befreit.
  4. Der Vorstand kann in besonderen Fällen Beiträge ganz oder teilweise stunden oder erlassen.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder haben das Recht
    1. auf Teilnahme an den vom Verein organisierten Veranstaltungen;
    2. auf regelmäßigen und ausschließlichen Zugriff auf eine elektronische Fassung des aktuellen Mitgliederverzeichnisses.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet
    1. zur Entrichtung des von der Mitgliederversammlung festgelegten Jahresbeitrages;
    2. zur unverzüglichen Mitteilung (binnen zwei Wochen nach Umzug) von Änderungen der Adresse und des Beschäftigungsverhältnisses an den Vorstand des Vereins;
    3. der Veröffentlichung ihrer Adresse und ihres Beschäftigungsverhältnisses im Mitgliederverzeichnis unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen zuzustimmen; der Vorstand kann in begründeten Fällen von der Veröffentlichung der Privatadresse absehen;
    4. das Mitgliederverzeichnis nur zur persönlichen Information zu nutzen.

§ 7 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschlußfassende Organ des Vereins. Ihr gehören alle ordentlichen Mitglieder an. Assoziierte Mitglieder, Förder- und Ehrenmitglieder haben kein Teilnahme- und kein Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung; die Regelungen der §§ 8 bis 11 dieser Satzung finden für sie keine Anwendung.
  2. In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
  3. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
    1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes und dessen Entlastung;
    2. Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge;
    3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes sowie der Kassenprüfer;
    4. Beschlußfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
    5. Beschlußfassung über den Einspruch gegen die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand und gegen einen Ausschließungsantrag des Vorstandes;
    6. Aufnahme von fördernden Mitgliedern und Antragen einer Ehrenmitgliedschaft;
    7. Beschlußfassung über die Geschäftsordnung.

§ 9 Einberufung der Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich einzuberufen. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat unter Nennung der Tagesordnung einberufen. Die Einladung soll grundsätzlich auf elektronischem Weg (eMail) erfolgen. Diejenigen Mitglieder, die nicht über eine entsprechende eMail-Adresse verfügen, erhalten die Einladung schriftlich. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der eMail bzw. des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt den Mitgliedern als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Ist über einen Einspruch nach § 4 Abs. 4 zu beschließen, so teilt der Vorstand mit der Ladung die Ausschlußgründe mit.
  2. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Vorstand ist verpflichtet, den Mitgliedern die derart modifizierte Tagesordnung mitzuteilen.
  3. Ergänzungen der Tagesordnung, die nach dem in Absatz 2 genannten Termin beantragt werden, bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

  1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/10 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks oder der Gründe beantragt.

§ 11 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden oder vom Finanzbeauftragten geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen wird die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuß übertragen.
  2. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienen.
  3. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muß schriftlich durchgeführt werden, wenn 1/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
  4. Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt. Stimmenthaltungen bleiben dabei außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von 2/3, zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 9/10 der abgegebenen Stimmen erforderlich.
  5. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhält. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das Los.
  6. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert. Das Protokoll enthält Angaben über Zeit und Ort der Versammlung, die Namen der Anwesenden sowie die Abstimmungsergebnisse und wird von einem Vorstandsmitglied und dem Protokollführer unterschrieben.

§ 12 Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Finanzbeauftragten.
  2. Der Verein wird gerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten. Außergerichtlich sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende in gewöhnlichen Geschäften jeweils einzelvertretungsberechtigt. In außergewöhnlichen außergerichtlichen Geschäften wird der Verein durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten.

§ 13 Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Er führt die Geschäfte gemäß der vorliegenden Satzung sowie zusätzlicher Weisungen der Mitgliederversammlung. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung;
    2. Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung;
    3. Buchführung und Vorlage eines Jahresberichts;
    4. Aufnahme von Mitgliedern.
  2. Der Vorstand ist verpflichtet, aktiv auf die Zwecke des Vereins hinzuwirken.
  3. Der Vorstand hat das Recht, Dritte mit der laufenden Geschäftsführung und der Erfüllung besonderer Aufgaben zu beauftragen.
  4. Bis zur Eintragung des Vereins in das Vereinsregister sind die Zuständigkeiten des Vorstandes auf die gründungsnotwendigen Geschäfte beschränkt.

§ 14 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

  1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Vorstandsmitglieder müssen Mitglieder des Vereins sein.
  2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen.
  3. Die Abwahl eine Vorstandsmitglieds ist nur durch die Wahl eines Vorstandsmitglieds möglich, das an seine Stelle tritt.

§ 15 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

  1. Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden. Die Einladung soll eine Woche vor der Sitzung erfolgen. Die Mitteilung einer Tagesordnung ist nicht erforderlich.
  2. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens 2 Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefaßt.

§ 16 Vereinsvermögen

  1. Das Vereinsvermögen wird vom Finanzbeauftragten verwaltet. Er führt über die Geldeingänge und die Geldausgänge Buch.
  2. Der Vorstand darf den Verein nur soweit verpflichten, daß die Schulden das Vermögen nicht übersteigen.
  3. Die Haushaltsführung wird von 2 Kassenprüfern geprüft, die weder dem amtierenden noch dem zu prüfenden Vorstand angehören dürfen. Sie werden für ein Geschäftsjahr von der Mitgliederversammlung gewählt.

§ 17 Geschäftsjahr

  1. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 18 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur von einer besonders zu diesem Zwecke einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden (§ 11 Abs. 4). Diese Mitgliederversammlung bedarf zu ihrer Beschlußfähigkeit der Anwesenheit von ¾ aller Mitglieder.
  2. Für den Fall der Auflösung werden zwei Liquidatoren bestellt. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende vertretungsberechtigte Liquidatoren.
  3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen des Vereins fällt dem Fachbereich zu.
  4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Beschlossen in Mainz am 10. Oktober 1998, geändert auf Beschluss in Mainz am 1. Dezember 2001.

Die Satzung kann hier heruntergeladen werden.

 
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